Irgendwann muss Schluss sein…
7 Comments
Sep 13, 2009
Sep 13, 2009
By nada
Filed in anti-antifa
Antifa [f] und Ak Antifa Köln aufs Maul.
all I wanna do is get drunk here with you
By nada
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Antifa [f] und Ak Antifa Köln aufs Maul.

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7 Comment(s)
By bigmouth on Sep 14, 2009 | Reply
wieso, sie ham doch recht. die brd am ns blamieren kann nur in die hose gehen
By nada on Sep 14, 2009 | Reply
“So will die antideutsche Linke diesem Staat immer noch mit dem Verweis auf die besonderen Verbrechen seiner Geschichte an den Kragen”
der teil klingt doch schon verdammt nach ein staat unter staaten und das ist zum einen nun mal bullshit und zum anderen eine besonders perfide art der vergangenheitsbewältigung.
natürlich hätte dieser staat seine abschaffung auch ohne seine “spezialität” verdient, aber das kann man auch sagen ohne sich zum vertreter deutscher vergangenheitsbewältigung zu machen.
By Ph3x on Sep 14, 2009 | Reply
au backe. “ums ganze” erinnern mich gerade an Herrn Elsässer. Der schafft es auch immer noch einen drauf zu setzen.
By Stefan on Sep 16, 2009 | Reply
Aber Nada, die deutsche Komponente des Nationalismus, der sich über Blut und Boden definiert, wird doch im Text gar nicht in Abrede gestellt.
Auszug aus dem Text der Antifa [f] und Ak Antifa Köln:
Der richtige Hinweis darauf, dass nach wie vor eine relevante Anzahl von Menschen auch in der sogenannten bürgerlichen Mitte in Deutschland einem anderen, nämlich völkisch-rassistischen, offen antisemitischen und geschichtsrevisionistischen Konzept nationaler Identität anhängen, ändert daran nichts. Denn eine Linke, die mehr sein will als bloß antifaschistisch, d. h. mehr als der militante Arm der Bundeszentrale für politische Bildung, kann sich nicht damit begnügen, nur die Minderheit aus Neonazis und latent Rechtsradikalen als ihre Gegner zu bestimmen. Dass sie häufig genug jedoch genau diesen klassischen Antifa-Fehler wiederholt, zeigt eine tieferliegende Begriffslosigkeit. Alle nationalen „Sonderwege“, schweb(t)en nie im luftleeren Raum. Auch der „deutsche Sonderweg“, also die völkische Form einer Begründung des nationalen Konstrukts mit der Ideologie von „Blut und Boden“, fällt nicht aus der Geschichte der kapitalistischen Entwicklung heraus. Egal ob Britisches Empire, USA oder Deutsches Kaiserreich – genau genommen gab es bloß „nationale Sonderwege“ in der Entwicklung des Weltmarktes. Auch der deutsche Sonderweg war nur eine – wenn auch bemerkenswert menschenverachtende – Variante der Verarbeitung der Konfliktlagen der kapitalistischen Weltmarktkonkurrenz. Damit ist gerade nicht gesagt, dass sich Konzepte nationaler Identität einfach aus der Lage der jeweiligen nationalen Ökonomien ergeben, sondern vielmehr, dass diese ideologische Angebote darstellen, die sich langfristig aber auf materiellen Grundlagen beziehen müssen. So sehr in diesem Sinne also die Entwicklung nationaler Identität in Deutschland auch anders hätte verlaufen können, so wenig erfolgversprechend sind momentan alle Versuche einer umfassenden Wiederbelebung des völkischen Nationenkonzeptes […]
Der Text bleibt aber an diesem Punkt nicht stehen und bezieht die Zwänge des kapitalistischen Wirtschaftssystems mit ein; was in meinen Augen durchaus konsequent ist!
By nada on Sep 16, 2009 | Reply
auch aus dieser passage spricht doch nur die unfähigkeit bzw. der unwille sich mit dem postfaschistischen deutschland auseinanderzusetzten. statt dessen der verweis auf völkische hansel, welche natürlich eine minderheit darstellen, und den - ja ist es jetzt eigentlich das normale staatssubjekt, welches den “bemerkenswert menschenverachtenden” aber doch ziemlich normalen sonderweg nur noch aus den geschichtsbüchern kennt? - deutschen durchschnittsbürger. am ende bleibt hier doch nur der wille der autoren sich die deutsche mehrheitsgesellschaft wieder als revolutionäres objekt zugänglich zu machen und die vergangenheit, über die vollständige projizierung eben dieser auf die “blut und boden”-freaks, hinter sich zu lassen. naheliegende rückschlüsse über etwaige psychische beweggründe der autoren anhand dieser verdrängungsleistung erspare ich mir jetzt mal.
By Stefan on Sep 17, 2009 | Reply
Nada, Du bleibst an dem Punkt des deutschen Eigenweges stehen. Und wie bereits ausgeführt, wird auch jener Punkt im Text explizit angesprochen und seine besondere Stellung herausgehoben.
Was ich bei Deinen Ausführungen vermisse ist, dass Du wie bereits auch schon erwähnt, an diesem Punkt stehen bleibst und somit nicht in der Lage bist die herrschenden Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland zu kritisieren.
Du erwähnst z.B. in keinem Punkt die zerstörerische Dynamik des Kapitalismus der nicht nur das Staatsgefüge und Staatshandeln maßgeblich beeinflußt, sondern ebenso das menschliche Handeln determiniert und das nicht unbedingt im positiven Sinne!
By nada on Sep 18, 2009 | Reply
ich muss bei dem “punkt des deutschen eigenweges” stehen bleiben, da hier die analyse der autoren vollkommen versagt. was da herausgehoben wird ist halt nicht bloß falsch, sondern dient auch dazu das kapitel zu schließen.
by the way entbehrt es nicht einer gewissen bitteren ironie, dass man sich im angesicht der krise hier der analyse der speziefisch deutschen krisenlösung bzw. ihrer transformation in der postfaschistischen demokratie verschließt und statt dessen wieder in alter ml-manier populistische flyer vor fabriken verteilt.